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Wissen

Wissen: Antworten auf die Fragen vor der Entscheidung

Die meisten Fragen zur KI-Verordnung und zum KI-Einsatz tauchen auf, lange bevor jemand einen Berater anruft. Diese Seiten beantworten sie so, dass Sie danach ohne mich weiterarbeiten können. Sie werden gepflegt, wenn sich die Rechtslage bewegt.

Sechs Fragen

Die häufigsten Fragen aus dem Geschäftsalltag zu KI und EU-KI-Verordnung

Ein vollständiger Überblick und Ausblick auf Anschlussthemen.

Was gilt für uns — und ab wann?

Die EU-KI-Verordnung für kleine und mittlere Unternehmen

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen fallen unter die Verordnung nicht als Entwickler, sondern als Betreiber zugekaufter Werkzeuge. Praktisch heißt das: KI-Kompetenz nach Artikel 4 ist seit Februar 2025 fällig, Transparenzpflichten nach Artikel 50 seit August 2026, und die aufwendigen Hochrisiko-Anforderungen betreffen viele Betriebe gar nicht, wenn bestimmte Anforderungen beachtet werden

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Welche Rolle haben wir — und was folgt daraus?

Anbieter oder Betreiber? Was Ihre Rolle nach der KI-Verordnung bedeutet

Wer ein KI-System einkauft und im eigenen Haus benutzt, ist Betreiber. Wer es entwickelt, unter eigenem Namen weitergibt oder wesentlich verändert, ist Anbieter und trägt ein deutlich größeres Pflichtenprogramm. Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen sind Betreiber, können aber in die Anbieterrolle rutschen, ohne es zu bemerken.

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Brauchen wir eine KI-Schulung — und was muss dokumentiert sein?

KI-Kompetenz nach Artikel 4: Was Unternehmen nachweisen müssen

Artikel 4 verlangt Maßnahmen, keine Zertifikate. Vorgeschrieben ist weder ein Format noch ein Umfang noch ein Anbieter. Verlangt ist, dass die Menschen, die in Ihrem Auftrag KI einsetzen, verstehen, was diese KI tut, wo sie sich irrt und wann sie einen Menschen fragen müssen. Außerdem muss sich nachvollziehen lassen, dass Sie dafür etwas getan haben.

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Wie bekommen wir einen Überblick über unsere KI-Nutzung?

KI-Inventar erstellen: Erfassen, was im Haus wirklich läuft

Ein KI-Inventar ist die gepflegte Liste dessen, für was im Betrieb tatsächlich KI benutzt wird, einschließlich der Funktionen, die mit einem Software-Update dazukamen. Zehn Fragen je Eintrag genügen. Entscheidend ist nicht die absolute Vollständigkeit beim ersten Durchgang, sondern dass die Liste danach konsequent weitergeführt und gepflegt wird.

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Wir brauchen eine KI-Richtlinie. Was muss da hinein?

KI-Regeln im Unternehmen: Was in eine Richtlinie gehört

Eine brauchbare KI-Richtlinie passt oft auf eine einzige Seite und beantwortet vier Fragen: Welche Werkzeuge sind zu welchem Zweck freigegeben, welche Daten dürfen hinein, wer entscheidet im Zweifel, und was passiert, wenn etwas schiefgeht. Alles darüber hinaus wird im Alltag nicht gelesen und ändert deshalb wenig.

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KI: Wo fangen wir an, wenn wir noch gar nichts haben?

Wie fange ich mit KI an? Ein Einstieg für kleine und mittlere Unternehmen

Der belastbare Einstieg in nützliche KI beginnt bei einem Prozess, den Sie gut kennen, der oft vorkommt und dessen Ergebnis Sie selbst beurteilen können. Erst wenn dieser Prozess beschrieben ist, lässt sich sinnvoll entscheiden, ob und womit KI dabei hilft. Die Werkzeugwahl ist der letzte Schritt, nicht der erste.

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Was bedeuten die beiden Begriffe und was passiert wirklich, sobald ich etwas eingebe?

Datenspeicherung und Datenverarbeitung

Verarbeitung ist der Oberbegriff für jeden Umgang mit personenbezogenen Daten: erheben, erfassen, ordnen, auslesen, verwenden, übermitteln, löschen — und auch speichern. Sie beginnt, sobald Daten entgegengenommen werden. Speicherung ist einer dieser untergeordneten Vorgänge, nämlich das Aufbewahren auf einem Datenträger, und dafür gibt es nicht immer einen Knopf: Protokolle, Zwischenspeicher und Sicherungskopien sind Speicherung, auch wenn niemand sie ausgelöst hat und niemand sie je wieder ansieht.

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